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 Betreff des Beitrags: JÖTUNHEIMr/UTGARDr (Reich der Riesen)
BeitragVerfasst: 1. Okt 2011, 11:01 
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(Dieser "Bericht" ist etwas anders aufgebaut wie "Eine Reise nach Wanaheimr".Ich hoffe aber man trotzdem was damit anfangen.

Die "Himmelsrichtungen" dienen dabei nur einer besseren Orientierung.In "Wirklichkeit" ist der RAUM in der Anderswelt,sowieso

ganz "anders" struckturiert...)
Laut germanischem Schöpfungsmythos ist das erste der Lebewesen der „Ur-Riese“YMIR,der aus demToben von Feuer und Eis im „Abgrund“geboren wird und zum Vorfahren der THURSEN(Eisriesen)wird.SURT/Sutur ist dagegen der Erstgeborene der Feuerriesen,welcher in der Welt MUSPELHEIMr haust.Der Riese HRÄSWELG erzeugt die Stürme und HRUNGNIR ist der wohl stärkste der Bergriesen.-In den Riesen personifiziert sich die„elementare NATUR-Gewalt“in ihrer archaischen,oft zerstörerischenForm,auch wenn es sehr wohl sehr weise Vertreter ihr Art gibt,welche um die Geheimnisse der Schöp-fungskräfte wissen und zudem mächtige Zauberer sind, wie etwa der König der JÖTUNEN(Nachfahren der Thursen)-UTGARD LOKI.-Außerdem dürfen wir nicht vergessen,das selbst die WANEN und ASENletztendlich von ihnen abstammen und der gesamte,materielle Kosmos(Midgard) aus dem „LeichnamYMIRs“geschaffen wurde…-Wie das Gemüt der Riesen,so auch ihre Welt:-ursprünglich,wild,rauh und voller Gefahren.-JÖTUNHEIMr liegt wie Midgardr und Wanaheimr auf der „mittleren/irdischen Existenzebene“und auchder eigens errichtete „Midgard-Wall“kann die brachialen Ur-Kräfte der Riesen nicht immer aufhalten.-Weiterhin heißt es in der Edda,die Götter hätten den JÖTUNEN am Meersufer Heimstatt gegeben undIn der keltischen(ir.)Sage siedeln die „FOMOREN“(Titanen)auf den Inseln rund um Eriu(Irland/die Welt).Oft wird deren Reich auch UTGARDr genannt und damit ist alles Land gemeint,was sich „außerhalb“der kultivierten Geborgenheit von Midgard befindet,also eben die rauhe Wildnis.-Das benannte „Meeresufer“ist also nicht der Strand Midgards sondern der von JÖTUNHEIMr…-So wie Wanaheimr im Westen Midgards liegt,befindet sich Jötunheimr im Osten,weßhalb auch in der Edda-Schrift von „Thors Ostfahrten“gesprochen wird,wenn er auszieht um „Trolle“zu erschlagen.-Thors Heim ist nahe den Alben und Asen und es heißt er durchwate einige Flüsse( ) um ins Land derRiesen zu gelangen.Auch die Bergfestung des Riesen THJASI(Skadis Vater)liegt direkt an der Grenzezu Asgardr,-am „Himmelsrand“.-Es gibt also eine Art „Landbrücke“,einen natürlichen Übergang ,der jedoch nicht von Midgard aus genutzt werden kann…-Begibt man sich von hier aus mit einem Schiff ins umgebende Außenmeer und segelt gen Osten,kommt man in das Gebiet der Riesin RAN welche mit ihren 9 Nixen-Töchtern Wellenbrecher erzeugt und dieSeeleute samt ihren Schätzen zu sich herabzieht.-Nur mit Glück kommt ihr Gemahl-der Meerriese ÄGIR-dazwischen und rettet die Reisenden aus der Seenot,indem er das Schiff mit seiner Hand über Wasser hält und die Wellen glättet(er steht den Wanen und vor allem NJÖRD nahe).-Noch weiter draußen aber windet sich die sog.“MIDGARD-SCHLANGE“oder der Meerriese JÖRMUN-GAND auf dem Grunde des Ozeans und hält die Welt zusammen indem er sich in den eigenen Schwanz beißt.Wer seine Aufmerksamkeit erregt,fordert das fleischgewordene Chaos heraus!.-Erst jenseits dieser Grenze kommt man an die Gestade Jötunheimrs.Gewaltige Strudel und untersee-ische Strömungen und scharfe Klippen gibt es hier überall und tosende Wellenbrecher donnern gegen dieausgehöhlten Felswände der Steilküste.-Springfluten überschwemmen regelmäßig das Küstengebiet undganze Landesteile fallen in die gischtene See.-Der Meer-Riese HLER hat dort seine Heimat.-Hier,in dieser Gegend soll es auch eine Höhle geben,deren Gänge sich hinabwinden zum MIMIRS-Quell,wo einst der gleichnamige Riese seine Wohnstatt hatte und deren Wasser die Erinnerung an dieUrtage und alles bisher Geschehne in sich birgt.-Der einzige Überlebende des alten THURSEN-Geschlechtes-der Urahne der JÖTUNEN-namens BERG-ELMIR/FARBAUTI ließ sich dort nieder,nachdem er mit seinem „Baum-Schiff“ gestrandet war.-Der Westen Jötunheimrs ist von Fjorden zerfurcht und die Flüsse treten über die Ufer und verändern ständig ihren Lauf.Heftiger Platzregen und Hagel lassen Sturzbäche anschwellen die alles mit sich hinfortreißen was ihnen im Wege steht.Hier hausen Trolle die mit den „Wassermännern“und Meerriesenverwandt sind(ein bekannter Vertreter ist GRENDEL aus der „Beowulf-Saga“).-Diese hausen auch in den Sümpfen und Mooren die sich weiter gen Osten ins Landesinnere erstrecken.Nebelverhangene,trügerische Wasserflächen aus den Schilfgras und morsche Baumskelette ragen be-stimmen das Bild.Dort wo sich der matschige,saugende Lehmboden halten kann,wachsen Moose,Flech-ten und große,grünlich schimmernde Pilze.Die Trauerweiden und Hollunder sind mit Efeuranken und Trichterwinden behangen,-die so ein nahezu undurchdringliches Dickicht bilden.-Die Luft riecht schwer und modrig und Millionen von stechenden,fliegenden und krabbelnden Insektenbevölkern neben Würmern,Schlangen und Fröschen die Gegend.Nach Norden hin geht dieses Gebiet in den berüchtigten JARNVID(isl.“Eisenwald“)über und in diesemGrenzland haust der Riesenbarde EGGTHER der „Fröhliche“,welcher auf seiner Knochenharfe spielt die dem Zuhörer brutal das unweigerliche Schicksal offenbart.-Drei Riesenschwestern lebten einst in diesem Wald und sie waren Völvas(„Seidhr-Seherinnen“=Wahr-sagerinnen)welche die Toten aus der HEL rufen konnten um diese zu befragen.-Und hier liegt auch der Zugang der tief hinab in die düstere und eisige Nebelwelt NIFLHEL führt…..-Im Jarnvid-Forst hausen aber die grobschlächtigen WALD-TROLLE und die zottigen SCHRATE zwischen der Dunkelheit der mächtigen,uralten Tannen.Eine tödliche Stille herrscht hier und die Schritte sind lautlos auf dem nadelbestreuten Boden auf dem nichts gedeihen kann.-Kreuz und quer liegen die modernden Leichen entwurzelter Fichten umher,die von den WALD-RIESEN wie Zweige geknickt wurden.Ungetümeaus den Urtagen der Schöpfung und die verfluchten,ausgestoßenen WARGE-menschlicher Abschaumin den Fellen verhexter Wölfe-durchstreifen hungrig das Land.- Im dunklen Herzen des Forstes haben die JARNVIDIUR-Trollweiber ihre Behausungen.Die Riesen Hexe ANGRBODA(„Sorgenbringerin“)bzw.GYGE hat hier ihren Thronsaal und zeugt Monstren mit ihren Buhlern aus der Schaar der schwarzen Zauberer…-Ihre wilden Töchter HYNDLA und HYRROKKIN reiten auf riesigen Wölfen(Warg) und benutzen dazu Giftschlangen als Zaumzeug.-Ihre Hexenkünste werden überall gefürchtet.-Am Waldesrand haust die uralte und verbitterte Riesin THÖKK in einer kalten Felsenhöhle.-Gen Norden hin steigt das Land an und geht in ein schroffes Gebirge über dessen Hänge von Föhren und windzerzausten Kiefern bestanden ist.-In tiefen Schluchten und finsteren Höhlen lauern die brutalen BERG-TROLLE auf ihre Opfer und der BERG-RIESE namens HRUNGNIR war ihr Anführer,bis er vom„Donnergott“Thor erschlagen wurde…-Dessen Sohn GRIMGRIOT nahm seinen Platz auf dem Felsenthron ein.-Die Trolle werfen mit Felsbrocken und lösen Geröllawienen und Bergrütsche aus.-An einem großen Hof wohnt hier der Bergriese GYMIR,dessen schöne Tochter GERDA die Frau desWanengottes Freyr wurde und östlich davon die zauberkundige Riesin GRID,welche mit dem GöttervaterOdin ,den Widar zum Sohne hat.-Westlich von ihr besitzt der tüchtige Riese EGILL einen Hof und er gab seine Kinder dem Thor.-Im Nordwesten hat auch HYMIR am Ufer eines Fjordes seinen Saal,der Vater des Gottes Tyr.-Doch noch weiter im Norden hauste auch der Riesenkönig GEIRRÖD der mit seinen beiden TöchternGIALP und GREIP-die Sturzbäche und Schlammlawienen auslösten-und ebenfalls von Thor erschlagen wurde.Sein listiger Bruder GINNAUDr sinnt seit dem nach Rache..-Auf dem höchsten der wolkenumhangenen und schneebedeckten Gipfel hatte einst der König der Bergriesen-THJASI-seine Heimstatt,bis er von den ASEN überwältigt wurde als er ihrer Burg zu nahekam.-Nun residiert dort seine kriegerische Tochter SKADI,die Braut des Gottes ULLR und die alte,- himmelsstürmende Festung liegt direkt an Asgards Grenzen.-THRYMHEIM heißt die Burg und im Tal liegt der Landsitz des gleichnamigen Riesen,der einst ThorsHammer stehlen ließ und dessen Sippe dafür bußen musste..- Schneelawienen,zerrende Windböen und plötzliche Gewitter erwarten jene die versuchen den Berg zu erklimmen und nur wenige haben es bisher vollbracht.-Im Nordosten gibt es jenen knorrigen Eichenhain in dem einst der Asenkönig ODIN mit der ERD-RIESIN-FJÖRGYN/JÖRD den „Donnergott“-THOR zeugte und gebar!.-Im Osten Jötunheimrs breitet sich eine weite Heidelandschaft auf über die der Wind dahinbraust undwo der STURM-RIESE namens KARI mit seinen grauen Wolken-Rössern haust.Er ist ein Sohn des HRÄSWELG der im äußersten Osten am Himmelsrand seine Halle auf einem hohenFelsenpfeiler errichtet hatt.In Adlergestalt erscheint er im hohen Norden Midgards und bringt so durch dasSchlagen seiner Schwingen die 4 Winde hervor.-Im äußersten Zorn senden sie Wirbelstürme(Tornados)gegen ihre Feinde,die alles hinfortreißen was sichihnen in den Weg stellen sollte…-Wenn man von Karis Heideland jedoch ins Landesinnere vorstößt,gelang man zur Halle des weisen Riesen WAFTHRUDNIR,dem Sohne des IMM,der ein Sohn des UrvatersYMIR ist.-Und noch weiter westlich wohnt der runenkundige und zauberische Riese BÖLTHORN in einen dornen-umrankte,heiligen Hain.-Seine Tochter BESTLA wohnt mit BOR,(dem Sohn des „Götter-Ahnen“BURI)ineinem hohen Turm inmitten eines nahen Eichenwaldes.-Sie sind die Eltern des Göttervaters und Asenkönigs ODIN!!!.-Je weiter man jedoch in den Süden kommt,desto karger und trockener wird die Steppe.In diesem Grenzland wohnen die ZYKLOPEN(einäugige Riesen)der kelt.Saga –GOLL-und der Königder FOMOREN,namens –BALOR-deren flammender Blick alles vernichtet.-Oft gibt es hier verheerende Buschfeuer die unvermittelt ausbrechen können.Die Sonne brennt unbarmherzig herab und bald wächst hier kein Grashalm mehr.Eine öde Steinwüstebreitet sich aus,durchsetzt mit bizarren Felsformationen.-Im äußersten Süden,geht das Gebiet in eine Vulkanlandschaft über,die mit schwarzer Asche bedeckt istund rotglühende Lavaströme ergießen sich durch flammende Schluchten und bilden brodelnde Seen.-Dunkler Rauch und gelbe Schwefelwolken treten aus tiefen Erdschloten hervor.-Hier haust der FEUER-RIESE namens-LOGI-der ein Sohn des gewaltigen Ur-Riesen SUTr ist und es heißt,es gebe ein Tor ins dessen Reich MUSPELHEIMr…-Im Südwesten,wo das Feureland in die feuchten Sumpfgebiete übergeht erstrecken sich üppig wucherndeAuwälder mit Erlenhainen entlang der Flüsse und an den Ufern der vielen Teiche.-Hier hat der runenkundige ALSWID seine Hütte,der eigentlich zu den „Wald-Riesen“zählt.-Durch Schwitzrituale und Zaubertränke beschert er den Suchenden Visionen der Urkräfte…-Im Herzen des großen Eichenwaldes der das Landesinnere umgibt hat der Hohe-König aller Riesen/Trolle-UTGARD LOKI-seine steinerne Festung in einem felsübersähten Hügelland errichtet.Niemand kann diese entdecken der nicht von ihm geladen ist..-Er ist der größte und stärkste von ihnen und soll direkt vom Urvater BERGELMIR abstammen.-Zudem gilt er als mächtiger Zauberer,der es gar mit Odin selbst aufnehmen könnte…-

_________________
eine leuchtende Wolke


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